Immer wieder neue Flüchtlinge im Exil im Neruda

Die neuen Freunde fühlen sich im Neruda bei unserem Deutschunterricht richtig wohl. Exil im Neruda ist inzwischen so groß geworden, dass beide Räume fast nicht mehr ausreichen. Es gibt immer wieder großartige Menschen, die uns unterstützen. Vorgestern waren einige Kisten voll mit Broten vor der Tür. Die Spende war anonym. Deshalb können wir uns nicht mal namentlich bedanken. Am Abend war unsere liebe Freundin Susanna Heydel wieder mit einem Auto voll mit Gemüse und Fleisch da. Während unsere Schützlinge lernten, ging sie mit unserem afghanischen Freund Aziz in die Küche.

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Feiern

Bei der ersten Feier von „Exil im Neruda“ war eine tolle Stimmung. Unsere Schützlinge arbeiten seit drei Monaten hart im Neruda um Deutsch zu lernen. Deshalb war es Zeitein mal gemeinsam zu feiern. Ein gelungenes Fest! Die afghanischen Freunde haben gezeigt (oft einzeln), wie schön sie tanzen können. So war gestern das Neruda ein Stück Heimat für alle. Wir haben gemerkt, dass wir unbedingt öfter gemeinsam feiern müssen.

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Wie es so läuft…

Exil im Neruda wird immer größer. Nachdem wieder ein paar neue Flüchtlinge dazu gekommen sind, passen wir nicht mehr in den hinteren Raum. Ab jetzt haben wir zwei Gruppen: Eine lernt im hinteren Raum, eine Gruppe im vorderen Raum (bis die Neruda Gäste kommen). Da die Kurse wirklich laneg dauern, machen wir zwischendurch mal Essenspausen. Gestern habe ich (Fikret) während sie lernten, für 25 Leute gekocht, Ayse hat beim Verteilen geholfen und ihr Baby ist von Nazim betreut worden (der kleine Umut war sehr brav und hat schön geschlafen).

„Feiertag“

Wie schon öfters berichtet läuft „Exil-im Neruda“ seit drei Monaten. Es ist manchmal eine mühsame Arbeit, aber es macht uns glücklich. Über 20 afghanische Jugendliche lernen im Neruda nicht nur deutsch, sondern arbeiten auch kreativ mit den Neruda-Künstler*innen. Es ist Zeit, dass wir zusammen feiern. Alle Freund*innen laden wir kommenden Sonntag ein, unsere Flüchlingsfreunde kennenzulernen und zusammen mit uns zu feiern.

Feiertag

Danke für die Unterstützung

Einen riesen Dank an unseren „Neruda-Sohn“ Alex Webenau. Er hat am Sonntag drei von unseren Flüchtlingen ( Mustafa, Essam und Nasim) mit seinem Auto mitgenommen und einen Ausflug gemacht. Alle drei waren total glücklich. Wir werden bald mit mehreren Freund*innen Ausflüge organisieren, an denen alle Flüchtlinge teilnehmen können. So werden unsere neue Freunde nicht nur die Stadt, sondern auch die Umgebung und die Natur kennenlernen. Viele kennen von ihrer eigenen Heimat die Wüste und die Steppe sehr gut. Von der Landschaft unserer Umgebung sind sie total begeisert, weil sie für sie ganz neu ist. Die Nerudafreund*innen sind großartig, weil sie uns immer wieder so toll unterstützen. Ohne euch könnten wir solche Aktionen nicht machen. So etwas kann man nur im Neruda erleben. So bietet z.B. unsere Ayse, die vor kurzem ihre drittes Kind bekommen hat, trotz Megastress an, mittwochs für unsere Flüchtlinge zu kochen. So sind die Neruda- Töchter und Söhne.

Kunst und Musik

Neben Lesen und Schreiben und dem Vokabelkurs gehen die künstlerischen Aktivitäten mit unseren Flüchtlingen weiter. Jeden Sonntag treffen wir uns, um gemeinsam Musik zu machen, und jeden Montag malen und zeichnen wir gemeinsam. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Nerudamusiker*innen mitmachen. Unsere Jungs haben richtig Spaß. Langsam wird dass Wetter wärmer und es ist Zeit unsere Umgebung kennenzulernen. Deshalb planen wir Ausflüge.

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Vokabelkurs

Die Arbeit geht mit unseren fleißigen ehrenamtliche Helfer*innen erfolgreich weiter. Inzwischen kamen mehrere neue Flüchtlinge zu unserem Vokabelkurs.  Sie fühlen sich im Neruda richtig wohl und lernen fleißig mit. Unser Unterichtsteam Pauline, Jada, Tobi, Abdul, Michele und Bob (neu dabei) ist voll gefordert. Oft lernen sie mehrere Stunden. Deshalb kochen wir weiter für unsere Freunde. Wir suchen immer Helfer*innen, die vielleicht Mittwochs für unsere Jungs kochen können.

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Ehrenamtlich zu helfen, hat viele Optionen.

Einige unserer Helfer*innen helfen aktiv bei unseren Integrationskursen, spenden Kekse und Gebäck. Andere wiederum bekochen unsere Kursteilnehmer*innen und ehrenamtlichen Gruppenleiter*innen. An dieser Stelle müssen wir uns aber auch bei unsere vielen Freunden*innen der Musik bedanken. Bislang haben wir zwei Gitarren und eine Elektrogitarre geschenkt bekommen, welche von unserer Musikergruppe sehr aktiv genutzt werden. Wie gesagt, „helfen“ kann man in vielen Varianten. Wollen auch Sie mitmachen? Haben Sie eine Idee? Schreiben Sie uns, damit wir über die Realisation sprechen können: info@exil-im-neruda.de

Fußball

Jeden Sonntag bolzen die Bewohner der Unterkunft in der Gubenerstraße mit einem Trainer aus ihrer Heimat. Wir freuen uns, da Herr Kaderi uns seine aktive Mitarbeit als Trainer angeboten hat. Er wird immer nach Absprache einmal in der Woche zusätzlich mit unseren Freunden des „Exil im Neruda“zusammen auf dem Outdoor-Fußballplatz in Bärenkeller „bolzen“. Gerne freut sich Hr. Kaderi über Mitwirkende (m/w). Termine werden immer auf unserer Seite bekannt gegeben.

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Minigolf

Dem Eventvorschlag unserer ehrenamtlichen Helferin Gisela, haben wir unter der  Berücksichtigung mehrerer Aspekte sehr gerne zugestimmt! Das Wetter war am vergangenen Donnerstag so gut, dass wir uns entschlossen haben, Minigolf zu spielen. Hierfür hatte uns Gisela den Erlebnisgarten an der Wertach vorgeschlagen.

Minigolf

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